Über 200 verschiedene Knochen hat der Mensch in seinem Körper. Sicherlich wird mancher Leser mit einem Knochenbruch schon seine Erfahrungen gemacht haben. Gerade der Arm, der Finger oder das Bein sind schnell mal gebrochen. Warum eigentlich?

Sollbruchstellen bei den Knochen


Ein Knochenbruch, medizinisch auch als Fraktur bezeichnet ist eine schmerzhafte Sache. Zumal ein Knochenbruch sich nicht nur durch Schmerzen bemerkbar macht, sondern auch durch einen Funktionsverlust. Man kann also seinen Arm oder sein Bein nicht mehr so einfach bewegen. Je nachdem um was für Knochen es sich handelt, können diese im Vergleich zu anderen Knochen im Körper leicht brechen. Das hat damit zu tun, dass es teilweise „Sollbruchstellen“ gibt, so zum Beispiel am Oberarm. Kommt es hier auf einen Krafteinfluss, sei es zum Beispiel durch einen Sturz kann dieser leicht brechen. Aber auch bei Kindern oder alten Menschen kann schnell mal ein Knochen brechen. Bei Kindern ist das der Fall, da hier die Knochen noch im Wachstum sich befinden und nicht ausreichend hart sind. Bei alten Menschen verhält es sich ähnlich, hier kommt es zu einem Abbau der Festigkeit. Zu den Knochen muss man wissen, sie bestehen aus mineralischen Komponenten, aber auch aus einem Bindegewebe und ihn verlaufen teilweise auch Blutgefäße und Nervenfasern. Im Zusammenhang mit einem Knochenbruch muss man wissen, dass man hier unterscheidet. So unterscheidet man nämlich zwischen einem offenen und einem geschlossenen Knochenbruch. Handelt es sich um einen offenen Knochenbruch, so ist dieser mit einer offenen Wunde verbunden und direkt sichtbar. Gerade da Verkehrsunfällen sind solche Knochenbrüche häufig. Bei einem geschlossenen Knochenbruch, kann man diesen nicht direkt erkennen.

Die Behandlung von einem Knochenbruch


Je nachdem was für Knochen bei einem Knochenbruch betroffen sind, ist die Behandlung und Heilung unterschiedlich. Bei einem Arm oder einem Beinbruch reicht in der Regel ein Gips aus. Dieser hat die Aufgabe das Bein ruhig zu stellen, sodass die Knochen wieder zusammenwachsen können. Dieser Vorgang dauert meist mehrere Wochen, bevor man den Gips wieder entfernen kann. Alternativ zum Gips, gibt es auch die Möglichkeit einen Knochenbruch zu schienen. Was sich hier anbietet, ist von verschiedenen Faktoren unter anderem von der Art vom Knochenbruch abhängig. Doch es gibt auch Knochenbrüche, die nicht so einfach von selbst wieder heilen, hier können dann aufwendige Operationen notwendig sein. In einem solchen Fall werden dann die Knochen mittels Platten und Schrauben entsprechend wieder verbunden. Je nachdem was für Knochen vom Bruch betroffen sind, können sich auch lebensgefährliche Verletzungen ergeben. Das ist gerade im Bauchraum der Fall, wenn es hier infolge von einem Knochenbruch zu einer Schädigung von einem Organ kommt. Schwere Blutungen können dann die Folge sein, was eine sofortige Operation in der Regel notwendig macht. Aus diesem Grund muss ein Knochenbruch auch immer von einem Arzt behandelt werden, der zuvor mithilfe von einem Röntgengerät genau den Bruch und den Schweregrad feststellen kann. Auf dieser Basis erfolgt dann auch die weitere Behandlung von einem Knochenbruch.